Weiß nicht, ob ich das vorher schon erwähnt hatte. Die 3D Gestaltung erfolgte mit Sketchup. Bisher hatte ich siwas auf dem Papier vorskizziert. Und da mir das Mathematische liegt, hatte ich auch immer die gemeinsamen Stoßkanten von angrenzenden Platten selber ausgerechnet. Mit den Herren Pythagoras und Dr. Trigo No Metrie geht so einiges.
Aber irgendwann wird es doch ein wenig viel, die Rechenarbeiten kopflastig, Rechenfehler schleichen sich ein und gerundete Nachkommastellen addieren sich zu merkbaren Spalten.
Gerade hier hat die Kopfsektion etliche Schnittkanten von schrägen und noch schrägeren Flächen, die meine Konzentrationsfähigkeit übersteigen.
Struschie kann bestätigen, dass ich beim ketzten Treffen - erkältet und unter nich ungewohntem Insulin - zwei Stunden an der Berechnung eine angewinkelten Fläche saß. Die hinteren Bereiche mit rechten Winkeln und einfach zu errechnenden Rechtecksdiagonalen habe ich noch auf Papier entworfen, die vorderen "Glubschaugen" wären so gar nicht mehr möglich gewesen.
Mit SU geht das einfach intuitiv.
Das zweite Hilfsbein war die von mir bisher gemiedene Software Pepakura, die ich jetzt mit anderen Augen sehe. Die SU-Datei konnte ich sehr einfach in Pep importieren, dort bequem nachbearbeiten und dann brauchbare Schnittvorlagen ausdrucken, mit denen mir die hinreichend gut geschnittenen Flächen möglich waren.
Wenn ich jetzt noch bedenke, dass man diese Dateien ohne größere Weiterbearbeitung zum Lasern schicken könnte, kriege ich ob der zukünftigen Möglichkeiten leuchtende Augen.
Also ich kann die Benutzung dieser beiden Programme jeden nur wärmstens empfehlen.