Lange Pause, dafür kommt es jetzt knüppeldick!

Hier noch der Nachtrag zum entstören der Motoren. Jeweils zwischen die Motorpole und dem Gehäuse kommt ein 10nF-1206-SMD-Kondensator. Zwischen den Motorpolen dann noch ein 47nF-Keramikkondensator. Keine Tantals nehmen!


Weiter mit dem eigentlichen Bau. Was mir ja mehr als sauer aufstieß, ist die Tatsache, dass man die Klarsichtteile für Brücke und Hangar nur zusammen mit dem (schweineteuren) Light-Kit bekommt. Da ich ja nur die Kunststoffteile bräuchte, sah ich das natürlich nicht ein und die innere "Jetzt erst Recht!"-Haltung setzte sich fest. Ergo wurden erst mal die entsprechenden Teile bearbeitet. Das Hangardach ist mit Vorsicht zu genießen, die Streben sind sehr dünn. Hier zu sehen, eine Hälfte bereits ausgefeilt, die andere noch vorgebohrt.

Die Brücke wurde bearbeitet, als erstes kamen die geätzten Geländer rein.

Dann wurden die Konsolen aufgebohrt und mit Lichtleitfaser versehen.

Im obene Diskus wurden zus. einige Ecken vorsichtig weggedremelt, durch die später das Licht von unten hereinscheinen kann. Funktioniert einwandfrei, schön indirekt aber trotzdem ausreichend hell.

Die Besatzung ist angetreten!


Die Brücke füllt sich mit Leben. Kirk wirkt mit den verschränkten Armen etwas... nun ja... Aber der Rest ist auch nicht viel motivierter. Und Uhura dämmert es offenbar gerade, dass eine 5-Jahres-Mission als einzige Frau allein unter Kerlen etwas suboptimal ist. Geht klar auf meine Kappe, fiel mir zu spät auf, als bereits alle Figuren bemalt waren.

Dafür haben sich Spock und McKoy bereits wieder in der Wolle.


Im Hangar sieht es nicht viel besser aus. Scotty faltet gerade drei Rekruten, während einige andere Besatzungsmitglieder offenbar etwas dagegen haben, dass ein Offizier das Shuttle besteigen will. So viele Red-Shirts auf einem Fleck, da kann man schon mal nervös werden...

Hier muss man aufpassen, und darf die Figuren nicht zu nah an den Rand platzieren. Dann fällt es nämlich nicht wirklich auf, dass der Hangar nur 3/4 der Originalgröße hat.

Der Hangar an sich. Wieder lustig viele Kabel, macht Laune beim löten. Platz ist nämlich quasi nicht vorhanden!

Die Lichtleitfasern für die roten Warnlampen über den Türen ist 0,25mm. Schön dünn, passt auch vom Massstab gut und läßt sich prima im Rumpf verlegen. Im Ergebnis für meinen Geschmack noch einen Ticken zu duster, aber deutlich besser als nichts.


Beleuchtung des Dorsal-Halses.

Und noch mal der Diskus mit den LED-Stripes.

Doch ziemlich voll der Rumpf. Vorne sitzt das Arduino-Leonardo. Der Deflektor(?) davor ist mit einem Magneten befestigt. So kann ich immer noch ein SW-Update fahren, sollte es nötig werden (ändern der Blink-Zeoten, etc.). Dahinter eine Kombi-Platine aus Verteiler sowie Verstärker-Baustein (ULN2003A). Und dann kommt auch gleich der Hangar. Die Triebwerkspylonen müssen jetzt bereits montiert werden, später kommt man nicht mehr zum anschließen der Kabel da ran.

Und jetzt der große Sprung. Finale, oh-hoo... Finalee....

Den etwas unordentlichen Arbeitstisch bitte nicht weiter beachten.







Das ganze mal bestromt. Hier kann man schon die Fenster erkennen...


Und hier den ganzen Rest!


Der Hangar von außen. Recht gelungen, wie ich finde. Im Hintergrund habe ich sogar mal den Augenblick ewischt, als die Tür-Warnlampen aktiv waren.


Fazit: Netter Bausatz, passt alles astrein. Besonders die Anbindung der Triebwerke über die Pylonen an den Rumpf sit schon stramm, da wackelt nichts. ergo ist das auch gerade. Sehr fein. was mir natürlich ganz gewaltig aufstößt, ist das fehlen der Klarsichteile für Hangar und Brück. Aber dafür drei verschiedene Versionen der Fenster, na prima!
Elektrisch gibt sie im Gegensatz zur Refit (leider) nicht soviel her. Der absolute Hingucker ist wie gesagt die Brücke mit klram Dach sowie die sich drehenden Bussard-Kollektoren. Zusammen mit der 6-Kanal-Dimm-Schaltung ergibt das eine ziemlich psychedilische Wirkung. Wer länger hinkuckt fällt entweder in Hypnose, Trance, bekommt epileptische Anfälle oder fängt nur an zu sabbern. Das doch deutlich zu vernehmende Brummern der Motoren tut sein übriges. Ist eben ein altes Schiff.
